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Comitato d'onore: Michele Valensise, Botschafter der Republik Italien, Berlin Michael H. Gerdts, Prof. Dr. Peter Graf Kielmansegg, Contessa Caroline Emo, Fanzolo „Europäische Jugendwerkstatt zur venezianischen Musikpraxis des 17./18. Jahrhunderts“ - Jahrgang 2011: Dresden-Venedig-Neapel Das 1999 gegründete Junge Musikpodium und seine europäische Jugendwerkstatt zur Musik der „Serenissima“ ist eine in Europa einzigartige Barock-Kooperation. Sie lässt die reiche Musikgeschichte Venedigs mit ihren jahrhunderte alten Verbindungen zur Musikmetropole Dresden für hochbegabten musikalischen Nachwuchs wieder lebendig werden. Auf Einladung des Jungen Musikpodiums treffen sich einmal jährlich die besten Schüler des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik Dresden mit Altersgenossen aus der Region Veneto, aus Litauen und Frankreich zu einem Workshop in Italien. Unter der Leitung ihrer Mentoren, italienischen Virtuosen von internationalem Renommé, widmen sie sich eine Woche lang unbeschwert der Kunst des Musizierens im italienischen Stil, um sich in einer der schönsten Kulturlandschaften Europas vom Genius loci beseelen zu lassen. Das Orchester bewährt sich dabei als Schmelztiegel europäischer Tradition. Auch die Orte in Italien tragen zum Gelingen der Begegnung bei: Palladios herrliche Villa Emo im Hinterland von Venedig für Proben und Abschlusskonzert, der in der Altstadt von Vicenza gelegene, in Privatbesitz befindliche Palazzo Valmarana Braga – ebenfalls von Palladio - sowie das Castello di Thiene. Konzerteinladungen, 2010 erstmals im Teatro La Fenice Venedig, flankieren die Orchesterwoche in Italien und stellen wichtige Podien für die künstlerische Berufspraxis der jungen Musiker dar. Die Wiederholung der Italienbegegnung in Dresden zwei Monate später mit einem festlichen Konzert in der Gemäldegalerie Alte Meister in den Sälen von Giorgione, Tizian, Tintoretto in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unterstreicht das Interesse und die kulturelle Bedeutung, die diesem europäischen Jugendvorhaben in der Musikmetropole Dresden beigemessen wird. Die barocke Musik- und Gesangspraxis, vor allem ihre virtuose "Rilettura" der Gegenwart, ist neben dem Begegnungsaspekt eine stimulierende Erfahrung für junge Musiker und ein wichtiger Beitrag zur ihrer musikalischen Entwicklung, den das JMP dank der wertvollen Unterstützung seiner Förderer zu leisten vermag. Aktuelles: Dem Workshop in Italien schließt sich ein Sondergastspiel in Neapel an! Das Junge Musikpodium wurde vom Deutschen Generalkonsul in Neapel, Christian Much, eingeladen, im Rahmen eines vielbeachteten Jugendkulturprojekts im Bereich Denkmalschutz im Problemstadtteil Sanità ein Konzert in der Basilika von San Gennaro zu geben. Die Musiker des Jungen Musikpodiums bestreiten das Finale gemeinsam mit dem Sanità-Jugendorchester (einem Ensemble ähnlich den Straßenorchestern in Venezuela). Aufgeführt wird ein Konzert von Antonio Vivaldi für mehrere Instrumente, zwei Orchester und Basso continuo. Das Projekt „La Paranza“ steht unter der Schirmherrschaft von Kardinal Crescenzio Sepe, Erzbischof von Neapel und wird von der Deutschen Botschaft mitunterstützt. |
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